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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

pc-Korrespondenz

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe unserer Zeitschrift "pax christi-Korrespondenz". Die "pc-Korrespondenz" erscheint dreimal im Jahr.

Die aktuelle Ausgabe 01/2018 trägt den Titel "Wirtschaft und Militär... Zivile Friedensdienste und Feindesliebe".

Sie finden diese Ausgabe als Download rechts in der Box.

Lesen Sie hier das Vorwort:

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Wirtschaft und Militär….. Ziviler Friedensdienst und Feindesliebe

Der Titel macht es schon deutlich: Es ist ein spannungsgeladenes Heft. Die beiden großen miteinander verquickten Machtblöcke von Wirtschaft und Militär bestimmen nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit die gesellschaftliche und politische Situation, teilen die Menschen in arm und reich, mächtig und ausgeliefert, wichtig und ausgegrenzt.
 

Demgegenüber stehen die scheinbar ohnmächtigen Einsätze der Zivilen Friedensdienste und das Ethos der Bergpredigt: die Feindesliebe. Diese beiden Strategien zielen auf eine gewaltfreie Lösung der Konflikte, entweder im Vorfeld von Konflikten, um ihren gewalttätigen Ausbruch zu vermeiden, oder um die menschliche, gesellschaftliche Bewältigung der Konfliktfolgen.

Johannes Jäger analysiert die Tendenzen der wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa, die aber durch die Freihandelsabkommen mit ärmeren Ländern dort dazu beitragen, die eigenständige Industrie-Entwicklung und die Selbstversorgung mit landwirtschaftlichen Produkten zu behindern. Fabian Sieber schildert die vielgestaltige „Sicherheitsarchitektur“ in Europa, man kann auch sagen: das unausgewogene Durcheinander, das die Gefahr in sich trägt, irgendwo unkontrolliert loszubrechen.

Christoph Bongard schildert nicht nur die Intention der zivilen Friedensdienste und ihre mangelhafte Finanzierung, sondern zeigt an konkreten Beispielen, wie sinnvoll und effektiv sie sind und wie viel mehr sie vermöchten, wenn die Politik und die Gesellschaft sie mehr unterstützten. Ferdinand Kerstiens zeigt, dass die biblisch geforderte Feindesliebe als Entfeindungsliebe keine fromme Illusion ist, sondern hilft, kleine und große Konflikte konkret zu überwinden und Frieden zu ermöglichen.

In diesem Spannungsfeld leben wir, in diesem Spannungsfeld arbeiten wir als pax christi. Die Gegenüberstellung der beiden Perspektiven zeigt die Wichtigkeit unseres Einsatzes und dient zugleich der Ermutigung für weiteres Handeln. Dazu gibt es Erklärungen der verschiedenen Gruppierungen von pax christi und Berichte aus der Arbeit vor Ort.

Ein besonderer Hinweis in der Mitte des Heftes gilt der Beteiligung von pax christi am Katholikentag und dem „Katholikentag plus“ in Münster. Man kann das Programm herausnehmen und mit nach Münster nehmen. Vielleicht sehen wir uns dann wieder mit vielen Friedensfreund*innen!

 Mit solidarischen Grüßen

Daniel Hügel – Ferdinand Kerstiens – Stefan Leibold – Eberhard Ockel    

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Die nächste Ausgabe der pc Korrespondenz "02/2018" erscheint voraussichtlich im September 2018.

Weitere Ausgaben unserer pc-Korrespondenz finden Sie in unserem "Archiv".
 

Dateien zum Download

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