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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters

16. Sep 2020 – 19:00 Uhr  bis 16. Sep 2020 – 20:30 Uhr , FRANZ HITZE HAUS, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster

Lesung und Gespräche mit dem Autor Dmitrij Kapitelman

Als Kooperationpartner des Franz Hitze Hauses laden herzlich ein zu Lesung und Gespräch.

Ein osteuropäischer Jude in Israel
- Komische, rührende und paradoxe Sohn-Vater-Beziehung
- Tarnung und Enttarnung
- Identitäten in Israel und Deutschland

Weitere Kooperationpartner*innen sind Spuren Finden e.V.; Ökumenisches Begleitprogramm für Israel und Palästina (EAPPI)

Tagungsbeitrag: 12 € /erm 10 €
Für Studierende mit Kultursemesterticket ist die Veranstaltung gebührenfrei.

Informationen und Anmeldung

Foto: (c) Nadine Kunath

Inhaltsangabe "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters"
Kann ein Russische-Spezialitäten-Laden in Leipzig ein Zuhause sein? Dort verbringt Leonid Kapitelman seine Tage, bis sein Sohn wissen will, wohin sein meist gries-grämiger, dann wieder die ganze Welt umarmender Erzeuger eigentlich gehört. Also machen sie sich auf eine Reise in eine unbekannte Heimat.

Bevor Dmitrij Kapitelman die Idee hat, mit seinem Vater nach Israel zu reisen, waren ihre einzigen gemeinsamen Ausflüge die zum örtlichen Kaufland – damals in den Neunzigern, als sie in einem sächsischen Asylbewerberheim wohnten und man die Nazis noch an den Glat-zen erkannte. Inzwischen verkauft der Vater Pelmeni und Krimsekt und ist in Deutschland so wenig heimisch wie zuvor in der Ukraine. Ein Mann mit übervollem Herzen, der behauptet, an nichts zu glauben. Vielleicht, denkt sein Sohn, findet er ja im Heiligen Land eine Heimat – oder ein neues Selbstverständnis in seiner jüdischen Identität. Und was ist mit ihm selbst? Kontingentflüchtling, halber Jude, ukrainischer Pass, in Berlin gelandet. Wohin gehört er ei-gentlich? Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters ist ein sehnsuchtsvoller und zum Ver-zweifeln komischer Spaziergang auf einem Minenfeld der Paradoxien. Und die anrührende Liebeserklärung eines Sohnes an seinen Vater.

Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, kam im Alter von acht Jahren als »Kontingent-flüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Sozio-logie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Derzeit arbeitet er als freier Journalist in Berlin und veröffentlicht Musik unter dem Künstler-namen »Dheema«.

Ausgezeichnet mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis für das beste Romandebüt 2016
 

Zeiten

  • Von:
    16. Sep 2020 – 19:00 Uhr
  • Bis:
    16. Sep 2020 – 20:30 Uhr

Adresse

  • FRANZ HITZE HAUS, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster