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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Heraus aus der Gewaltspirale

04. Mai 2022

Papst Franziskus diplomatische Initiativen für ein Ende des Krieges in der Ukraine

Verhandeln jetzt! 

pax christi ist tief besorgt darüber, dass sich in unserem Land wieder die Überzeugung durchsetzt, dass mehr militärische Unterstützung zu einer Lösung beitragen könnte. Wir stellen mit Entsetzen fest, dass Kriegsrhetorik und Kriegslogik in der Politik und in der Presse mittlerweile selbstverständlich geworden ist. Die Gefahr einer unkontrollierbaren Eskalation steigt stetig, die in letzter Konsequenz auch den Einsatz atomarer Waffen befürchten lässt.

Vor diesem Hintergrund fordert der pax christi-Bundesvorstand die Bundesregierung auf, im Bemühen um einen sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine unter Einbeziehung der EU-Mitgliedsstaaten voranzugehen. Hierzu müssen alle verfügbaren diplomatischen Kanäle ausgeschöpft werden. So schwer zum jetzigen Zeitpunkt Verhandlungen erscheinen mögen, ohne eine Verhandlungslösung, die die Sicherheitsinteressen *aller* Parteien berücksichtigt und mit der alle leben können, wird es keinen Frieden geben.

pax christi begrüßt sehr die Initiative von Papst Franziskus, mit dem russischen Präsidenten Putin das Gespräch zu suchen, um nach friedlichen Lösungen des Konflikts zu suchen. Ebenso unterstützt pax christi den wichtigen Vorschlag des Vatikans zu „einem neuen Helsinki“, einer erneuten Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa nach dem Vorbild der Konferenzen in der finnischen Hauptstadt von 1973 bis 1975, um über unterschiedliche Sicherheitsinteressen in Europa mit allen gemeinsam zu verhandeln.

Jeder Tag, den der Krieg länger dauert, verlängert das Leid der betroffenen Menschen und trägt zur weiteren Zerstörung der Ukraine bei. Zudem geht der Krieg mehr und mehr zulasten der Ärmsten insbesondere in den Ländern des Globalen Südens, wo sich durch ausbleibende Getreidelieferungen aus der Ukraine und aus Russland die Hungerkrise massiv verschärft. Daher: heraus aus der Gewaltspirale – Verhandeln jetzt!
 

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