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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Mahnwache "Red Hand Day" in Münster

17. Feb 2021

„Keine Rekrutierung Minderjähriger für die Bundeswehr!" 
Am Freitag fand die Mahnwache zum Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten (Red Hand Day) vor der Lambertikirche statt.

An der Mahnwache nahmen Vertreter:innen folgender Organisationen teil: Mahnwache für Frieden und Solidarität Münster, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK), Friedenskooperative Münster, pax christi und Förderverein Friedensinitiativen Münster (FiM), GEW Münster, Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Eine-Welt-Forum u.a.

Der Kreisvorstandssprecher von Bündnis90/Die Grünen/GAL Stephan Orth nahm ebenfalls an der Mahnwache teil. Besonders gefreut haben sich die Veranstalter über die Teilnahme des Vertreters der Bezirksschüler:innenvertretung Ernst Wissmann (Linksjugend ['solid]).

„Dass weltweit geschätzt bis zu 250 000 Kindersoldatinnen und Kindersoldaten in bewaffneten Konflikten kämpfen müssen und ihrer Kindheit beraubt werden, ist grausame Realität, für deren Überwindung wir uns immer wieder stark machen müssen“, sagt Stefan Leibold, Vorsitzender von pax christi Münster. „Und wir brauchen nicht nur in afrikanische Länder, nach Indien oder Pakistan zu schauen“, ergänzt Maria Buchwitz, CO – Vorsitzende. „Auch in Deutschland wurden im Jahr 2020 insgesamt 1148 Minderjährige von der Bundesregierung neu eingestellt, wie aus einer Anfrage des Bundestagsabgeordneten Norbert Müller von der Partei Die Linke an die Bundesregierung hervorgeht.“

„Wir appellieren an die Schulen, die Bundeswehrauftritte nicht zuzulassen. Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber und die Konsequenzen der Verpflichtung ist für Minderjährige nicht überschaubar.“, sagte die Vorsitzende des Fördervereins Friedensinitiativen Münster (FiM e.V.) Rixa Borns.

GEW-Geschäftsführer Carsten Peters ergänzte: „Aufgabe der politischen Bildung an den Schulen und Hochschulen ist die Förderung der Fähigkeit sich mit politischen Fragen und Problemen eigenständig und kritisch auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch die Rolle der Bundeswehr. Wir wollen die Vermittlung von Frieden als Lern- und Lebensziel fördern.“

Der ehrenamtliche Geschäftsführer und Sprecher der DFG-VK Münster Jewgenij Arefiev: „Wir fordern die Stadt Münster auf, ihre minderjährigen Bürger*innen stärker zu schützen und aktiver auf ihr Widerspruchsrecht zur Weitergabe ihrer personenbezogenen Daten an die Bundeswehr aufmerksam zu machen.

Quelle: https://mvz-online.chayns.net/Ticker