SUCHEN WIR MEHR DAS, WAS VERBINDET
Was passiert, wenn wir
nicht zuerst nach dem Trennenden suchen?
Unsere
Gesellschaft kennt viele Gegensätze: wir und sie, innen und außen, Freund und
Feind. Die christliche Botschaft setzt dem eine andere Haltung entgegen. Nicht
die Unterschiede sollen verschwinden. Aber der andere Mensch soll hinter ihnen
sichtbar bleiben. Leo XIV. formuliert es so: Wahrer Fortschritt braucht einen
Willen, der „mehr das sucht, was verbindet, als das, was trennt“. Was
verbindet uns? Was können wir gemeinsam aufbauen? Gerade wenn eine
Gesellschaft auseinanderzudriften droht, sind diese Fragen wichtig.