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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Spiritueller Impuls

Wir präsentieren regelmäßig in den Ausgaben der pc-Korrepondenz sowie monatlich auf unserer Webseite einen aktuellen „Spirituellen Impuls“. Haben Sie etwas selbst Geschriebenes oder etwas Schönes gefunden? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Idee an: muenster@paxchristi.de oder pax christi Münster, Schillerstraße 44a, 48155 Münster. Wir freuen uns!

Meditation

von Oscar A. Romero


Es hilft, dann und wann zurückzutreten

Und die Dinge aus der Entfernung zu betrachten.


Das Reich Gottes ist nicht nur jenseits unserer Bemühungen.

Es ist auch jenseits unseres Sehvermögens.

Wir vollbringen in unserer Lebenszeit

lediglich einen winzigen Bruchteil

jenes großartigen Unternehmens,

das Gottes Werk ist.

 

Nichts, was wir tun, ist vollkommen.

Dies ist eine andere Weise zu sagen,

dass das Reich Gottes je über uns hinaus geht.

Kein Vortrag sagt alles, was gesagt werden könnte.

Kein Gebet drückt vollständig unseren Glauben aus.

Kein Pastoralbesuch bringt die Ganzheit.

Kein Programm führt die Sendung der Kirche zu Ende.

Keine Zielsetzung beinhaltet alles und jedes.

 

Dies ist unsere Situation.

Wir bringen das Saatgut in die Erde,

das eines Tages aufbrechen und wachsen wird.

Wir begießen die Keime, die schon gepflanzt sind,

in der Gewissheit, dass sie eine weitere Verheißung in sich bergen.

Wir bauen Fundamente, die auf weiteren Ausbau angelegt sind.

 

Wir können nicht alles tun.

Es ist ein befreiendes Gefühl,

wenn uns dies zu Bewusstsein kommt.

Es macht uns fähig, etwas zu tun,

und es sehr gut zu tun.

 

Es mag unvollkommen sein,

aber es ist ein Beginn,

ein Schritt auf dem Weg,

eine Gelegenheit für Gottes Gnade,

ins Spiel zu kommen und den Rest zu tun.

 

Wir mögen nie das Endergebnis zu sehen bekommen,

doch das ist der Unterschied

zwischen Baumeister und Arbeiter.

Wir sind Arbeiter, keine Baumeister.

Wir sind Diener, keine Erlöser.

Wir sind Propheten einer Zukunft,

die nicht uns allein gehört.