Aktueller Stand und Perspektiven ziviler Krisenprävention und Friedensförderung
27. Mrz 2017 – 19:30 Uhr
, Alte Amtmannei, Nottuln
Darum geht es bei Ziviler Krisenprävention und ihren über traditionelle Diplomatie und Entwicklungszusammenarbeit hinausgehenden Instrumenten. Etliche wurden seit Ende der 90er Jahre in Deutschland aufgebaut: so das Zentrum Internationale Friedenseinsätze (ZIF), der Zivile Friedensdienst (ZFD), die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF).
Nach Jahren des Stillstandes ist seit drei Jahren ein neuer Schub für das Politikfeld zu spüren. Im Sommer 2016 startete der fachöffentliche Beratungsprozess „PeaceLab2016 – Krisenprävention weiter denken“ zu den geplanten Leitlinien „Krisenengagement und Friedensförderung“ der Bundesregierung, die das Bundeskabinett
im Frühjahr 2017 beschließen will.
Nachtwei wird anschaulich über die Erfahrungen der zivilen Friedensförderungen, über ihre Wirkungsmöglichkeiten und Perspektiven berichten. Da gibt es viel mehr an Professionalität, an Hoffnungsträgern und Friedensmachern, als gemeinhin bekannt ist.
Winni Nachtwei ist ehemaliger Grünen-Bundestagsabgeordneter, Co-Vorsitzender des Beirats Zivile Krisenprävention beim Auswärtigen Amt und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen.
Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Veranstaltungsreihe
"Krieg und Terror – Gibt es pazifistische Wege aus den Krisen?" Eine kleine Pazifismus-Reihe zum Thema Syrien und kein Ende.